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Milliarden fehlgesteuert und Rodungsprämien der EU
Bittere Weinpolitik
EU plant Rodungsprämien - Neue Qualitätsregeln vorgesehen

von Hannelore Crolly

Brüssel - Die EU hat die Milchseen verkleinert und ihre Butterberge schmelzen lassen. Jetzt will sie überflüssigen Wein loswerden: Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel plant, die Weinwirtschaft radikal zu reformieren und die 3,4 Mio. Hektar Reben-Anbaufläche um 400 000 zu verringern. Endgültige Entscheidungen sind erst für 2007 zu erwarten.

Fischer Boel schlägt vor, die Winzer mit Prämien dafür zu begeistern, freiwillig Reben zu roden. In fünf Jahren sollen dafür 2,4 Mrd. Euro bereit stehen. "Wir produzieren den besten Wein der Welt", sagte die Kommissarin. "Doch trotz aller Qualität steuern wir auf eine Krise zu, wenn wir nicht umdenken." Europa hat 1,5 Millionen Winzer, die 5,4 Prozent der gesamten Agrarerzeugung liefern. Von der Reform besonders betroffen sind Frankreich, Italien, Österreich, Portugal, Luxemburg und Slowenien.

Die rund 1,3 Mrd. Euro, die Brüssel jährlich in seinen Weinsektor stecke, müßten "intelligenter" ausgegeben werden, forderte Fischer Boel, die seit Herbst 2004 für die EU-Agrarpolitik zuständig ist. "Wir geben zuviel dafür aus, Überschüsse zu beseitigen." Je nach Saison werden in der EU 35 bis 70 Mio. Hektoliter mehr aus den Reben gepreßt, als benötigt wird. Ohne Einschnitte liege der Überschuß bis 2011 bei 15 Prozent der Gesamterzeugung.

Bisher zahlt die EU eine halbe Mrd. Euro jährlich dafür, Wein zu destillieren. "Es ist verrückt, aus Qualitätswein Ethanol zu machen und dafür auch noch Steuergeld auszugeben", sagte die Kommissarin.

Auch um 20 Prozent höhere EU-Weinexporte verschaffen da wenig Luft. Die Exporte der USA wuchsen zugleich vervierfacht, Chile und Australien haben ihre Ausfuhren verneunzehnfacht. Wenn das so bleibe, werde die EU bald mehr Wein einführen als selbst in der Welt verkaufen, sagte Fischer Boel.

An der Misere der Branche haben nach Überzeugung der Kommissarin auch zu komplizierte Vorschriften bei der Weinherstellung und Etikettierung Schuld. So darf ein EU-Tafelwein anders als einer etwa aus Chile keine Angaben über Rebsorte oder Jahrgang erhalten. "Das irritiert die Verbraucher", sagte Fischer Boel, die die Etikettierungsvorschriften "entbürokratisieren" und an internationalen Handelsregeln ausrichten will.

Die Winzer fürchten, daß so billigere Tafelweine aufgewertet würden. Wenig halten sie zudem von der Idee der Kommission, den Verschnitt von Most und Weinen aus EU- und Nicht-EU-Ländern zuzulassen. Bitter wäre ein Verbot, Zucker zur Anreicherung des Alkoholgehalts von Wein zu nutzen. So gleichen vor allem die deutschen Winzer den fehlenden Fruchtzucker aus.

Insgesamt wünscht sich Fischer Boel "eine klarere, einfachere, transparentere Qualitätspolitik", die zwei Klassen von Weinen vorsieht: Weine mit geographischer Angabe und Weine ohne.

Artikel erschienen am Fr, 23. Juni 2006,
http://www.welt.de/data/2006/06/23/928503.html

Verträglichkeit - die neue Absatzchance
Seit Menschengedenken steht ausschließlich der Geschmack des Weines im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Deren Verträglichkeit war im Altertum offensichtlich kein Thema.
Heute glauben viele "Weinkenner", daß nur hochwertige Weine auch gut vertragen werden können. Wie kommt es aber dann, daß einzelne Billigweine zwar geschmacklich nicht mithalten können, aber durch ihre Verträglichkeit reißenden Absatz finden.

Bisher wurden die Ursachen der Verträglichkeit nur ungenügend untersucht, weil man in allererster Linie das subjektive Befinden des einzelnen dafür verantwortlich gemacht hat.

Verträglichkeit weder preis-, noch sorten, noch konstitutionsabhängig
Die phänomenalen Entdeckungen des Polaritätsgesetzes der Natur in der Strahlenforschung machten auch vor dem Winzerhandwerk nicht Halt.

Verträglich ist alles, was biokompatibel, also der Natur entsprechend erzeugt wird.

Die Strahlenforschung kann ermitteln, ob ein Produkt vollkommen biokompatibel ist oder nicht und hier kommt Erstaunliches zu Tage.

Abweichungen von der Biokompatibilität führen zu Störungen in der Umlaufbahn der schwingenden Teilchen, vor allem der Elektronen um das Atom. Jede Abweichung stört die Biokompatibilität und wird als niederintensiv radioaktiv bezeichnet.

Das Trügerische radioaktiver Belastung ist deren Akkumulation in allen Materien, auch im Menschen. Leider sind inzwischen über 80% der Bevölkerung niederintensiv radioaktiv belastet. Kommen nun Lebens- oder Genußmittel hinzu, die wiederum belastet sind, wirkt sich das zuerst in den feinsten Strukturen, somit im Gehirn aus. Der Kopfschmerz oder die Migräne sind vorprogrammiert, manchmal bereits nach dem ersten Glas Wein.

Zunehmend verzichtet ein großer Teil der Bevölkerung überhaupt auf Wein, weil sie schlechte Erfahrungen mit der Verträglichkeit immer wieder gemacht haben. Für die Branche stellt dieses Kundenpotiential eine erhebliche Reserve dar, die mit verträglichen Weinen aller Preislagen NEU angesprochen werden kann.

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