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Hintergrund der Bodenerosion
Oft werden nur die Entwicklung der Bodenerosion beklagt, ohne die Hintergründe zu kennen.
Einzig und allein niederintensive Radioaktivität führt zum großflächigen Absterben der Haarwurzeln von Pflanzen und gleichzeitig zum Absterben der für die optimale Bodenstruktur notwendigen Mikroorganismen. Da letztere für die Speicherung des Bodenwassers verantwortlich sind, fählt dem Boden das Wasserhaltevermögen. Er verkrustet und wird für den Anbau weitgehend ungeeignet.

Der beobachtete Zusammenhang zwischen einer beförderten Erosion bei konventioneller und einem Rückgang bei ökologischem Landbau ist auf die Verwendung bzw. den Verzicht von Chemikalien zurückzuführen. Diese wiederum sind nunmehr regelmäßig niederintensiv radioaktiv verstrahlt, was dem Boden eher Schaden als Nutzen zuführt. Die Verstrahlung erfolgt durch die Produktionskette. Hier genügt es allein einenen einzigen verstrahlten Rohstoff einzuarbeiten, der den Rest der Chemikalien kontaminiert. Kontamination addiert sich und kann nur durch Entstrahlung beseitigt werden.

Nachfolgender Auszug bekräftigt den Zusammenhang aus anderer Sichtweise.

22-Jahresstudie der Cornell-University
22-Jahresstudie gibt nachhaltiger Landwirtschaft Recht
Quelle: eco-world
Ökologischer Landbau erzeugt die gleichen Produkte wie herkömmlicher.
Allerdings mit einigen Vorteilen gegenüber konventioneller Landwirtschaft:
Ökolandbau verbraucht um 30 Prozent weniger Energie, deutlich weniger Wasser
und keine Pestizide. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Cornell
University www.cornell.edu

, die 22 Jahre lang die beiden Arten des Landbaus untersucht hat.

"Ökologischer Landbau ist aber nicht nur im Hinblick auf die fossile Energie
günstiger, sondern die Böden halten auch die Feuchtigkeit länger. Das führt
dazu, dass die Erosion deutlich geringer ist und die Böden wesentlich länger
gesund bleiben. Eine weitere Folge des Ökolandbaus ist daher die bessere
Erhaltung biologischer Ressourcen, berichtet Studienleiter David Pimentel,
Professor für Ökologie und Landwirtschaft an der Cornell University. Der
Wissenschaftler hatte die beiden Arten des Landbaus anhand von Mais- und
Sojapflanzungen miteinander verglichen. An der Untersuchung nahmen auch die
Agrarforscher Paul Hepperly und Rita Seidel vom Rodale Institute, David
Douglas vom Agricultural Research Service des US-Landwirtschaftsministeriums
und der Landwirtschaftsökonom James Hanson von der University of Maryland
teil. Untersucht wurde neben den Erträgen auch die Bodenbeschaffenheit, die
Energieeffizienz, die Humusschicht, die organischen Veränderungen,
Stickstoffwerte und Nitratauswaschung.

Verglichen wurde eine Farm, die mit konventionellen Methoden
unter Einsatz von Dünger und Pestiziden und Stallmist Mais und Soja (Bild)
anbaute, mit zwei Bio-Bauernhöfen. In den ersten vier Jahren waren die
Erträge aus dem Ökolandbau um knapp ein Drittel niedriger. Dann stieg
allerdings der Ertrag aus dem nachhaltigen Anbau deutlich an. Besonders
während trockener Perioden waren die Pflanzen aus dem ökologischen Landbau
besser. Nach Angaben von Pimentel nehmen Pflanzen aus dem Ökolandbau
deutlich mehr Kohlenstoff auf als jene aus konventionellem Anbau.

Nach den Ergebnissen der Untersuchung sind besonders Mais, Sojabohnen,
Weizen, Hafer und andere Getreide gut für den ökologischen Landbau geeignet,
berichtet Pimentel. Für Äpfel, Weintrauben, Kirschen und Kartoffeln sei dies
problematischer, da es eine Vielzahl von Schädlingen gebe. Das
Untersuchungsergebnis wurde in der jüngsten Ausgabe des
Wissenschaftsmagazins Bioscience www.aibs.org/bioscience
veröffentlicht. (03.08.05)
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